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		<title><![CDATA[Dackelblog]]></title>
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		<description><![CDATA[]]></description>
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			<title><![CDATA[Achtung, Giftköder]]></title>
			<author><![CDATA[Kirsten]]></author>
			<category domain="https://www.dackelblog.ch/blog/index.php?category=Dies_und_das"><![CDATA[Dies und das]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000B"><div class="imHeading1">Achtung, Giftköder!</div><div><br></div>Ich war doch ziemlich erschrocken. Im Vorbeigehen erzählte mir die Nachbarin, hier im Ort seien an einer bestimmten Stelle Giftköder gefunden worden. Ausgerechnet auf der beliebten Hündelerstrecke, die wir regelmässig nutzen! Es war ein sehr ungutes Gefühl.<div><br></div><div>Am nächsten Morgen traf ich eine andere Hundehalterin und erzählte ihr von der Giftködermeldung. Sie hatte bereits davon gehört und wusste, wer die Meldung veröffentlicht hatte. Wieder zuhause, setzte ich mich sofort an den Computer, um die Meldung mit eigenen Augen anzuschauen.</div><div><br></div><div class="imHeading2">Sherlock Kirsten</div><div><span class="fs10lh1-5">Ich musste sie erst einmal suchen. Die Kombination «Giftköder Oberglatt» lieferte kein aktuelles Ergebnis. Seltsam... Also gab ich «Meldername Giftköder» ein und fand die entsprechende Meldung auf einer Plattform der sozialen Medien. Tatsächlich, Giftköder gefunden an der bestimmten Stelle, polizeilich bestätigt.</span><br></div><div><br></div><div>Etwas an dieser Meldung machte mich stutzig. Sehr stutzig, auch wenn ich zunächst nicht genau fassen konnte, was es war. Und dann wurde es mir klar.</div><div><br></div><div>Ich leiste gerne meinen Beitrag, andere Hundehalter zu warnen, wenn eine Gefahr droht. Aber ich möchte keine Gerüchte verbreiten. Also habe ich zum Telefon gegriffen und kurzerhand bei der Polizei nachgefragt, ob ihnen der Fund von Giftködern bekannt ist.</div><div><br></div><div>Nein, es war ihnen kein Vorfall bekannt.</div><div><br></div><div>Soso, polizeilich bestätigt, der Polizei aber unbekannt.</div><div><br></div><div>Wenn schon diese Information nicht zutrifft, kann ich dann dem Rest der Meldung trauen? Die Behauptung, die Polizei habe den Fund der Giftköder bestätigt, soll wohl die Glaubwürdigkeit der Meldung unterstreichen. Warum hat es jemand nötig, fälschlicherweise zu behaupten, die Polizei habe den Fund bestätigt?</div><div><br></div><div>Da die Meldung künstlich mit einer Falschinformation angereichert wurde, habe ich starke Zweifel, ob auch der Rest der Geschichte mit den Giftködern stimmt. Wenn tatsächlich Giftköder gefunden werden, ist es der richtige Schritt, die Polizei zu informieren! Dies ist hier offensichtlich nicht geschehen. Warum?</div><div><br></div><div class="imHeading2">Allgemeine Verunsicherung</div><div><span class="fs10lh1-5">Um eines klarzustellen: Ich weiss nicht, wer für die unzutreffende Information letztendlich verantwortlich ist. Ich weiss zwar, wer die Meldung veröffentlicht hat, aber ich weiss nicht, ob diese Person auch die Urheberin der Geschichte ist. Vielleicht hat sie einfach etwas weitergeplappert, was ihr selbst erzählt worden ist.</span><br></div><div><br></div><div>Wie dem auch sei: Hier im Ort geht das Gerücht herum, es seien Giftköder gefunden worden. Hundehalter haben Angst, nehmen allenfalls andere Routen oder legen ihrem Hund einen Maulkorb an, der das Aufnehmen von Giftködern verhindern soll. Letztendlich hilft die Giftköder-Meldung niemandem, sondern versetzt die Hundehalter unnötig in Aufregung und schadet höchstens den Hunden, die nicht mehr von der Leine gelassen werden oder einen störenden Maulkorb tragen müssen.</div><div><br></div><div>Hat sich der Urheber der Meldung darüber Gedanken gemacht?</div><div><br></div><div class="imHeading2">Was tun?</div><div><span class="fs10lh1-5">Was also tun, wenn der Hund etwas frisst oder man etwas findet, das allenfalls ein Giftköder sein könnte?</span><br></div><div><br></div><div>1.	Worum handelt es sich tatsächlich?</div><div>Es werden zum Glück nur sehr selten tatsächliche Giftköder ausgelegt. Wesentlich wahrscheinlicher ist es, dass der Hund etwas anderes frisst. Gehört er zu den «Schweinehunden», die gerne Kot fressen? Katzenkot liegt oft unter Sträuchern oder in hohem Gras.</div><div>Hat der Hund die «Leckerei» nahe bei einer Sitzgelegenheit oder einem Picknickplatz gefunden? Dann ist die Chance hoch, dass es sich um weggeworfene Lebensmittel handelt. Oder ist in der Nähe eine Schule, wo ungegessene Pausenbrote unter der Hecke landen, damit die Eltern zuhause keine kritischen Fragen stellen?</div><div><br></div><div>2.	Wenn es aussieht wie Hundefutter oder -leckerli</div><div>Ist es möglich, dass jemand ein Leckerli verloren hat, als er seinen Hund belohnen wollte? Es kommt tatsächlich vor, dass Hunde ein Leckerli nicht finden. Manchmal sind sie zu faul zum Suchen.</div><div><br></div><div>3.	Sie haben den Verdacht, dass es sich tatsächlich um einen präparierten Köder handeln könnte</div><div>Verlieren Sie keine Zeit, rufen Sie die Polizei an und machen Sie Meldung! Heutzutage haben die meisten Leute ein Natel (Handy) dabei und können den Notruf wählen. Falls Sie Ihr Natel vergessen haben oder die Polizei nicht sofort ausrücken kann, dann sammeln Sie den verdächtigen Köder ein und gehen Sie damit zur Polizeidienststelle. Dort muss Ihre Anzeige aufgenommen werden.</div><div><br></div><div class="imHeading2">Wenn Sie von angeblichen Giftködern in Ihrem Ort hören: innehalten und nachdenken</div><div>Bevor Sie die Meldung an Ihre Bekannten weiterleiten, sollten Sie erst einmal überlegen, ob die Meldung gesichert ist. Behaupten lässt sich viel, besonders über die sozialen Medien, und Sie haben sicherlich selbst schon einmal erlebt, wie sehr sich Geschichten verändern können, wenn sie von einer Person zur nächsten weitererzählt werden.</div><div>Wenn jemand einen Giftköder findet, informiert er / sie sinnigerweise die Polizei. Wenn die Polizei bestätigen kann, dass es sich tatsächlich um einen präparierten Köder handelt, wird sie von sich aus die Öffentlichkeit informieren und um sachdienliche Hinweise bitten. Wenn die Polizei nicht informiert, sondern nur private Warnungen verbreitet werden: Was ist der Grund dafür?</div><div><br></div><div>Es schadet nicht, ein wenig gesunde Skepsis zu behalten! Die anderen Hundehalter danken es Ihnen.</div><div><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sun, 20 Feb 2022 08:54:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Abschied von Esra]]></title>
			<author><![CDATA[Kirsten]]></author>
			<category domain="https://www.dackelblog.ch/blog/index.php?category=Meine_Dackel_und_ich"><![CDATA[Meine Dackel und ich]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000A"><div class="imHeading1">Ein unvergessliches Weihnachtsfest</div><div><span class="fs10lh1-5">Unser Leben mit Dackel hatte mit Esra begonnen. Ein gutes Jahr später war Janis zu unserer Familie gestossen. Beide Dackel hatten ab und an ihre Meinungsverschiedenheiten, waren ansonsten aber ein gutes Team. Und dann kam Weihnachten 2015. Mein Mann gab beiden Dackeln Guddeli und liess den leeren Guddelibeutel achtlos auf den Boden fallen. Beide Dackel schnupperten gleichzeitig daran – und gingen wie die Furien aufeinander los. Mein Mann und ich waren völlig verdattert. Nachdem die lautstarke Prügelei vorbei war, entdeckten wir Blutflecken auf dem Boden. Das schien uns sehr seltsam, denn die Hunde hatten sich einen typischen Rangordnungskampf geliefert, laut und spektakulär, aber ohne Absicht, den Kontrahenten zu verletzen. Wir untersuchten beide Hunde, mein Mann und ich je einen Hund, und ich entdeckte, dass Janis bei dem Kampf eine Wolfskralle abgerissen war. Der durchblutete Teil der Kralle lag frei, war aber praktisch intakt geblieben und hatte nur wenige Tropfen Blut verloren. Weil wir nicht recht wussten, wie wir mit dieser Verletzung umgehen sollten, riefen wir die örtliche Tierärztin an, die die kleine Ausstülpung verband und polsterte, um sie vor weiteren Beschädigungen zu schützen. Zum Glück war es keine schlimme Sache, auch wenn das Abreissen für Janis sehr schmerzhaft gewesen sein musste.</span><br></div><div><br></div><div class="imHeading1">Die Eskalation</div><div> </div><div>Wieder zuhause mussten wir mit Entsetzen feststellen, dass Janis die Verletzung nicht gut weggesteckt hatte. Kaum wieder daheim, versteifte sich sein Körper, und er knurrte Esra drohend an. Beide Hunde waren sehr unruhig, wollten immer wieder streiten, und wir mussten beide an unterschiedlichen Stellen im Zimmer festbinden.</div><div><br></div><span class="fs10lh1-5">Am nächsten Tag stand die Rückfahrt von Norddeutschland in die Schweiz an. Jahrelang hatten beide Hunde gemeinsam auf der Rückbank gesessen (angegurtet natürlich). Dies war nicht mehr möglich, weil die Hunde einander sofort wieder anknurrten. Notgedrungen setzten wir Janis auf die Rückbank, und ich nahm Esra zu mir nach vorne vor den Beifahrersitz. Janis stand, so weit es ihm der Gurt erlaubte, auf der Mittelkonsole und knurrte Esra an. Unsere Zurechtweisung nützte nichts. Wir mussten eine Tasche in die Lücke zwischen den beiden Vordersitzen stopfen, damit die beiden keinen Sichtkontakt mehr hatten.<br></span> &nbsp;<div>In den Fahrpausen, wenn beide Hunde mit uns an der Leine liefen, verhielten sie sich ruhig. Daher gingen wir davon aus, dass sich die Hunde wieder beruhigen und miteinander vertragen würden. Doch diese Hoffnung war vergebens. Es war nicht mehr möglich, beide Hunde in der Wohnung freizulassen. Sie gingen immer wieder aufeinander los und prügelten sich lautstark. Also blieben beide angebunden.</div> &nbsp;<div> </div><div>Als wir zu Bett gingen, nahmen wir beide Hunde ins Schlafzimmer und banden sie getrennt voneinander an. Mitten in der Nacht wurde mein Mann aus einem unbestimmten Gefühl heraus wach. Er schaute sich um – gerade rechtzeitig. Janis hatte sich aus seinem Brustgeschirr gewunden und stand stocksteif vor Esras Körbchen und fixierte ihn. Mein Mann konnte den Kampf gerade noch verhindern.</div><div><br></div><span class="fs10lh1-5">Wir waren überfordert und ratlos. Zum Glück sprangen uns mehrere Personen zur Seite und nahmen (zu unterschiedlichen Zeiten) einen Hund zu sich, damit wir nicht ständig Angst vor neuen Kämpfen haben mussten. Nachdem zwei verschiedene Hundepsychologen uns nicht helfen konnten, machten wir einen dritten und letzten Versuch. Jemand kannte jemanden, der einen Hundetrainer kannte, der sich angeblich auf Problemhunde spezialisiert hatte. Dieser Trainer war unsere letzte Hoffnung. (An dieser Stelle verweise ich ausdrücklich und mit Nachdruck auf die Warnung der Redaktion: Ich werde für mich behalten, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte.)</span><br> &nbsp;<div><div class="imHeading1">Ein denkwürdiger Besuch</div><div> </div><div class="imHeading2">Ich schlau, du dämlich</div><span class="fs10lh1-5">Ich schrieb der Hundetrainer-Person eine Mail, in der ich schilderte, was vorgefallen war. Sie kam dann zu uns nach Hause, um den Fall mit uns zusammen anzuschauen. Zuerst musste ich mir ein paar abschätzige Bemerkungen anhören, aus denen hervorging, wie dämlich ich mich doch verhalten hätte (auch wenn es nicht wortwörtlich so gesagt wurde). Nachdem sich die Hundetrainer-Person ein Bild von beiden Hunden gemacht hatte, erklärte sie uns, wie wir ihrer Meinung nach in den nächsten Monaten mit den Hunden arbeiten müssten. Wir sollten beide Hunde räumlich getrennt halten, d.h. immer einen Hund in einem Zimmer der Wohnung einsperren und den anderen Hund bei uns haben. Zwischendurch immer wieder tauschen, dass die Hunde also abwechselnd eingesperrt respektive bei uns wären. Ausserdem sollte ich mir jemanden suchen, der mich bei jedem Spaziergang begleitet und einen Hund nehmen kann; die Hunde sollten in grossem Abstand nebeneinander geführt werden und dabei lernen, dass sie sich nicht angiften dürfen. Ausserdem seien unsere Hunde nicht optimal erzogen. Wenn wir ihnen einen Platz zum Liegen zuweisen, dürften sie sich nicht von diesem Platz wegbewegen, es sei denn, wir würden ihnen die Erlaubnis dazu erteilen. Auf diese Weise würden die Hunde die Sicherheit gewinnen, dass wir der Boss sind, und lernen, dass sie ihren Platz haben und sie sich nicht prügeln müssten bzw. gar nicht dürften. Es würde mehrere Monate dauern, aber wenn wir das konsequent umsetzten, würden unsere Hunde friedlich nebeneinander leben.</span><div><br></div><div class="imHeading2">Die Segnungen des Gurus</div><span class="fs10lh1-5">Nachdem der/die HundetrainerIn dieses Vorgehen ausführlich erläutert hatte, fügte er/sie hinzu: Er/sie sei übrigens auch HundetrainerIn nach Name, und wir könnten Janis sonst auch mal zu Name geben. Und dann begann die Hundetrainer-Person, ausgiebig von Name und seinen/ihren Erfolgen zu schwärmen. «Dann hat der Hund halt einmal den Schmerz, aber (usw.)»</span><div><br></div><span class="fs10lh1-5">Nachdem die Hundetrainer-Person mit der Schwärmerei von Name fertig war, bedankten mein Mann und ich uns, zahlten das vereinbarte Honorar und geleiteten die Hundetrainer-Person nach draussen. Wir mussten uns nicht anschauen, um zu wissen, dass wir mit dieser Person ganz sicher nicht zusammenarbeiten würden und mit Name schon gar nicht. Wir waren zutiefst entsetzt.</span><div><br></div><div class="imHeading2">Nein, danke!</div><span class="fs10lh1-5">Nicht nur, dass das «Training», dass die Hundetrainer-Person uns erläutert hatte, gegen jede unserer Überzeugungen verstiess. Einen Hund wegzusperren, ist aus unserer Sicht Tierquälerei. Und was würde passieren, wenn mal jemand versehentlich zur falschen Zeit die falsche Tür öffnen würde? Dann gnade uns Gott! Dieses Risiko wollten wir nicht eingehen, ganz abgesehen von den tierschutzrechtlichen Bedenken.</span><br> &nbsp;<div><span class="fs10lh1-5">Und Name war uns bereits aus den Medien bekannt. Jemand, der einen Hund über Schmerzzufügung «erzieht», werden wir definitiv an keinen unserer Hunde lassen!</span><div><br></div><span class="fs10lh1-5">So stand, kaum war die Tür hinter der Hundetrainer-Person ins Schloss gefallen, der traurige Entschluss fest. Mein Mann und ich mussten uns nicht einmal anschauen, um beide zu wissen, welch schweren Schritt wir gehen mussten.</span><br> &nbsp;<div> </div><span class="fs10lh1-5">Einer unserer Hunde musste uns verlassen. Wir mussten einen Hund fortgeben.</span><div><br></div><div class="imHeading1">Der schwere Weg</div><span class="fs10lh1-5">Es ist mehr als eine Träne geflossen. Wir lieben beide Hunde, und es zerriss uns das Herz. Wir konnten beim besten Willen nicht entscheiden, welcher der beiden Hunde gehen musste.</span><br> &nbsp;<div> </div><span class="fs10lh1-5">Und so liessen wir das Schicksal entscheiden. In der Ausschreibung erläuterten wir, was passiert war, und beschrieben beide Hunde, damit sich für einen der beiden das passende «Deckelchen» finden werde. Schliesslich meldete sich eine Kollegin, die ihrerseits eine Bekannte hatte, die einmal geäussert hatte, einen neuen Dackel zu sich nehmen zu wollen.</span><br> &nbsp;<div> </div><span class="fs10lh1-5">So bekamen wir Kontakt zu Ursula (Name geändert). Sie hatte seit ihrer Kindheit Dackel in der Familie. Einer ihrer beiden Dackel war gestorben, und für den verbleibenden suchte sie ein Gspändli. Nachdem sie unsere Ausschreibung gelesen hatte, interessierte sie sich für Janis. Sie besuchte uns zuhause und liebte Janis auf den ersten Blick. Das machte sie mir sofort sympathisch, denn die meisten Leute «flogen» auf Esra und rümpften bei Janis die Nase. Wenn sie ihn denn überhaupt beachteten. Und hier war plötzlich jemand, der sofort sah, dass Janis ein ganz besonderer Hund war!</span><div><br></div><div class="imHeading1">Ein Dackel verlässt uns</div><span class="fs10lh1-5">Ursula nahm Janis probehalber für einen Tag mit nach Hause, um zu sehen, wie er mit ihrem Dackel zurechtkommen würde. Und am Abend rief sie traurig an, dass es nicht gehen würde. Beide Hunde hatten sich zwar nicht gestritten, aber sie mochten sich auch nicht. Es lag den ganzen Tag lang eine Spannung in der Luft. Dies fiel auch Ursulas Mann auf, als er von der Arbeit nach Hause kam.</span><br> &nbsp;<div> </div><span class="fs10lh1-5">So musste Ursula schweren Herzens Janis zu uns zurückbringen. Sie war sichtlich traurig. Aber sie meinte, sie würde gerne Esra einmal mitnehmen; vielleicht würde er sich ja mit ihrem Dackel verstehen.</span><div><br></div><span class="fs10lh1-5">Volltreffer!</span><div><br></div><span class="fs10lh1-5">Esra ordnete sich dem älteren Dackel sofort unter, und die beiden verstanden sich prächtig. So zog Esra gleich am nächsten Tag bei Ursula und ihrer Familie ein. Wir gaben seine Sachen mit und auch eine Esra-Gebrauchsanleitung, die ich vorsichtshalber verfasst hatte. Esra ist zwar ein umgänglicher und charmanter Hund, haut einen aber gewaltig übers Ohr, wenn man nicht aufpasst.</span><div class="imHeading1">... und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage</div><span class="fs10lh1-5">Esra lebt noch heute in seiner neuen Familie. Wir haben einen Hund verloren, aber Freunde gewonnen. Gelegentlich sehen wir Esra. Manchmal treffen Ursula und ich uns für einen Spaziergang ohne Esra, aber mit Janis. Der ältere Dackel ist mittlerweile gestorben, und ein junger Hund ist zu der Familie gestossen. Esra freut sich immer noch sehr, wenn er uns sieht. Er hat uns nie vergessen.</span></div></div></div>]]></description>
			<pubDate>Fri, 06 Aug 2021 18:03:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Woher den Dackel nehmen?]]></title>
			<author><![CDATA[Kirsten]]></author>
			<category domain="https://www.dackelblog.ch/blog/index.php?category=Der_Dackel"><![CDATA[Der Dackel]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000009">Wer derzeit auf der Suche nach einem Dackelwelpen ist, der hat es gemerkt: Der Markt ist so gut wie leergefegt. Dackel kommen wieder in Mode, die Nachfrage steigt seit Jahren, und seit den Covid-Massnahmen ist sie regelrecht explodiert. Die Züchter in den Verbänden können die Nachfrage nicht decken und haben zum Teil lange Wartelisten.<div><br></div><div>Die Lücke wird von Hundevermehrern aus dem Ausland gefüllt.</div><div><br></div><div>Die tierquälerische Industrie, die hinter der Welpenproduktion steckt, wird seit Jahren sowohl von Tierschutzverbänden als auch von Tierärzten und Behörden thematisiert und hat es auch in die Massenmedien geschafft. Auf Anhieb fallen mir diverse Zeitungen aus dem Online- sowie dem Printbereich ein, die in ausführlichen Artikeln vor dem Kauf von Welpen aus dubioser Quelle gewarnt haben. Leider fallen die Warnungen nicht auf fruchtbaren Boden, denn ein kurzer Blick auf gewisse Verkaufsplattformen genügt, um diverse Inserate zu entdecken, die Fragen aufwerfen.</div><div><br></div><div>Was war noch das Problem mit der Welpenproduktion? Die Elterntiere werden in viel zu kleinen Käfigen gehalten und sind reine Gebärmaschinen. Sie sind keine Familienmitglieder, wie man es sich für Hunde wünscht, sondern Vieh in Massentierhaltung. Investitionen in Hygiene, gutes Futter oder den Tierarzt schmälern den Gewinn. Sprich: Die Hunde werden nicht ausreichend versorgt und müssen in unsäglichen Umständen vor sich hinvegetieren. Ob sie jemals die Sonne sehen, ist zweifelhaft. Die Hündinnen werden bei jeder Läufigkeit (d.h. 2x pro Jahr) gedeckt, damit sie maximalen Profit abwerfen. Die Rüden werden mit Testosteronspritzen behandelt, damit sie oft genug «einen hochkriegen» und die Hündinnen decken können. Auch sie werden, so wie die Hündinnen, körperlich und seelisch ausgebeutet.</div><div>Die Welpen werden viel zu früh von der Mutter getrennt und über hunderte von Kilometern – nicht vergessen, dass die Produktionsstätten im Ausland liegen! – im Auto zu den Käufern transportiert. Da Hygiene und Tierarzt bei der Produktion Fremdwörter sind, sind die Welpen in der Regel krank und / oder mit Parasiten befallen. Impfpässe – ohne die eine Einfuhr in die Länder der Käufer unzulässig sind – sind meist gefälscht, d.h. dass die Welpen gefährliche Krankheiten in sich tragen können.</div><div><br></div><div>Das Geschäftsmodell besteht darin, die Welpen auf Verkaufsplattformen anzubieten und an einer Autobahnraststätte oder sonst an einem Ort mitten auf der Strasse gegen Bargeld zu übergeben.</div><div><br></div><div>Der Händler zieht weiter, der Käufer merkt sehr schnell, dass mit seinem Welpen etwas nicht stimmt, und sucht die nächste Tierarztpraxis auf. Wenn er Glück hat, kann der Welpe dank intensiver medizinischer Anstrengungen gerettet werden. Der Tierarzt / die Tierärztin arbeitet nicht kostenlos, und die Kosten für die Rettung des Welpen sind meist horrend. Der Verkäufer ist seltsamerweise nicht mehr erreichbar.</div><div><br></div><div>Zum Glück beginnt sich diese Masche doch langsam herumzusprechen, und der ein oder andere Käufer stellt kritische Fragen. Es haben sich auch Tierschutzorganisationen zur Aufgabe gemacht, die Welpenhändler zu überführen, und arbeiten mit der Polizei zusammen.</div><div><br></div><div>Die Welpenhändler haben daher ihr Geschäft weiterentwickelt.</div><div><br></div><div>Die einfachste Methode besteht darin, einfach den Preis zu erhöhen. Die Massenproduktionswelpen waren deshalb so attraktiv für die Käufer, weil sie wesentlich billiger waren als Welpen von einheimischen Züchtern. Geiz ist geil! Daher wurden die potenziellen KäuferInnen davor gewarnt, sich von einem auffallend tiefen Preis täuschen zu lassen. Also wurden kurzerhand die Preise für die Billigwelpen erhöht, denn ein teurer Welpe muss ja aus einer guten Zucht sein, nicht wahr? Der Käufer wird eingelullt, und der Welpenhändler hat eine höhere Marge. Eine Win-win-Situation für alle! Für alle Welpenproduzenten, meine ich. Der Käufer, die Käuferin ist nach wie vor der / die Dumme, sogar dümmer als vorher und das Portemonnaie leerer.</div><div><br></div><div>Eine weitere Masche sind Welpen-Onlineshops. Das sind Websites, die als Online-Shops konzipiert sind, wie wir es mittlerweile aus vielen Bereichen kennen. Seien es Kleider oder Dekogegenstände oder sonst etwas. Diese Onlineshops haben viele verschiedene Rassen oder angesagte Mischlinge im Angebot. Oft ist der Onlineshop gut gegliedert, meist nach Rassen. Die aktuellen Welpen werden mit Foto und einem herzigen Namen vorgestellt, und Sie klicken einfach auf den «Kaufen»-Button. Der Welpe landet in Ihrem Einkaufswagen, und Sie können zur Kasse gehen. Der Welpe kann abgeholt werden oder wird gegen Aufpreis zeitnah zu Ihnen nach Hause geliefert. Die Welpen-Onlineshops haben eine ordentliche Aufmachung, und es wurde tatsächlich Aufwand betrieben, um eine ansprechende Homepage zu erstellen. Oft sind diese Online-Shops ehrlich genug, um auf ihrer Homepage zu deklarieren, dass die Welpen aus dem Ausland stammen.</div><div><br></div><div>Nehmen wir einmal an, diese Shops arbeiten tatsächlich seriös. Nehmen wir an, sie arbeiten mit anständigen Züchtern zusammen. Nehmen wir an, die Welpen wachsen in anständigen Verhältnissen auf und dürfen lange genug bei ihrer Mutter bleiben. Nehmen wir an, dass sie medizinisch versorgt werden und die notwendigen Impfungen erhalten. Nehmen wir an, dass sie auf dem Transport zu ihren Käufern mit Nahrung und Wasser und sonst allem Notwendigen versorgt werden.</div><div><br></div><div>Haben Sie sich Gedanken darüber gemacht, dass Welpen Lebewesen und keine Gegenstände sind?</div><div><br></div><div>Lebewesen, die eine eigene Persönlichkeit, ein eigenes Temperament und auch Gefühle haben. Auf dem Foto im Onlineshop sehen Sie nichts als die Fellfarbe und vielleicht noch die Haarart. Sie bestellen ein fühlendes Lebewesen wie ein Kleidungsstück. Was machen Sie, wenn Ihnen das Kleidungsstück – das Lebewesen! – nicht passt? Wenn sein Temperament überhaupt nicht zu Ihnen und Ihrer Familie passt? Gibt es ein 14-tägiges Rückgaberecht? Ein Umtauschrecht vielleicht? So wie Sie den Pullover mit dem unpassenden Schnitt zurück zum Modeversand schicken? Einem Pullover ist es egal, ob Sie ihn tragen oder jemand anderes. Er nimmt keinen seelischen Schaden, wenn er von Hand zu Hand gereicht wird und irgendwann mit einem grossen roten Prozentzeichen im Ausverkauf endet.</div><div>Auch Welpen werden manchmal mit Rabatt angeboten…</div><div><br></div><div>Welpen als Konsumartikel, so wie man Kleidung, Accessoires oder Dekogegenstände kauft. Gehört der Name, der unter dem herzigen Foto steht, wirklich nur einem einzigen Dackelchen? Wenn Sie die Vase «Florentina» oder den Schrank «Svenska» kaufen, dann ist Ihnen bewusst, dass es noch 999 weitere Vasen «Florentina» oder Schränke «Svenska» gibt. Sie bestellen ein Exemplar von einem Typ, kein Unikat.</div><div><br></div><div>Und die Welpen…? Wenn Sie das Dackelchen «Mia» oder «Mickey» in Ihren virtuellen Warenkorb legen, machen Sie sich dann Gedanken, ob es noch 99 weitere Mias oder Mickeys gibt? Sind Sie sicher, dass Sie das Dackelchen auf dem Foto geliefert bekommen, oder ist es Ihnen egal, sofern Farbe und Geschlecht stimmen?</div><div><br></div><div>Ein Welpe ist eine Investition für die nächsten 15 Jahre. Was sind da ein paar Monate Wartezeit, bis ein lokaler, guter Züchter wieder einen Wurf hat? So lange werden Sie doch wohl warten können!</div><div>Die Wartezeit gibt Ihnen Gelegenheit, sich eine Züchterin / einen Züchter zu suchen, bei dem Sie ein gutes Gefühl haben. Eine gute Zucht zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass die Züchterin Sie gut kennenlernen will und sich Gedanken macht, welcher Welpe am besten zu Ihnen passt. Wie Ihre Lebensumstände sind, wo Sie wohnen, wie aktiv Sie sind. Damit die Verbindung, die Sie mit Ihrem Hund eingehen, nicht zu gegenseitigem Unglück führt. Eine gute Zucht nimmt auch, nachdem Sie gezahlt haben, das Telefon ab, steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und ist auch für Sie da, falls Sie sich aus irgendeinem Grund von Ihrem Hund trennen müssen.</div><div><br></div><div>Natürlich ist Ausland nicht gleichzusetzen mit Sodom und Gomorrha. Auch im Ausland – auch in Osteuropa, der Hochburg der Welpenmassenproduktion! – gibt es seriöse Hundeverbände, deren Mitglieder sich strengen Massstäben in der Zucht verpflichtet haben. Und selbstverständlich kann jede Person, die ausserhalb von Verbänden züchtet, ihre Hunde gut behandeln und den Welpen beste Bedingungen bieten.</div><div><br></div><div>Ich möchte Ihnen einfach ans Herz legen, sehr gut zu schauen, wo und von wem Sie Ihren Welpen kaufen! Ob im Inland oder im Ausland.</div><div><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Fri, 06 Aug 2021 18:00:00 GMT</pubDate>
			<link>https://www.dackelblog.ch/blog/?woher-den-dackel-nehmen-</link>
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			<title><![CDATA[Der Dackelrucksack]]></title>
			<author><![CDATA[Kirsten]]></author>
			<category domain="https://www.dackelblog.ch/blog/index.php?category=Dies_und_das"><![CDATA[Dies und das]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000008">Dackel haben den Nachteil, dass sie schneller älter werden als Menschen. Während ich mich nach wie vor im besten Mittelalter befinde, hat für Janis der Herbst seines Lebens begonnen. Nicht nur die graue Schnauze zeigt sehr deutlich die Weisheit des Alters. Früher war unser Janis ausdauernder als wir selbst. Kein Spaziergang war ihm zu lang, und in unseren Wanderferien hielt er problemlos mit uns mit und unternahm stundenlange Wanderungen mit uns.<div><br></div><div>Seit ca. zwei Jahren müssen wir feststellen, dass Janis nicht mehr diese Leistungsfähigkeit hat. Mittlerweile wissen wir, dass sein Herz nicht mehr die volle Leistung bringt (eine typische Alterserscheinung bei kleinen Hunden). Nach spätestens zwei Stunden ist Janis geschafft.</div><div><br></div><div>Wir dagegen sind nach wie vor ausdauernd und zu langen Wanderungen bereit. Janis stundenlang alleine zuhause zu lassen, während wir uns vergnügen, kommt für uns nicht infrage und wäre auch nicht hundegerecht. Also haben wir uns überlegt, wie wir die Bedürfnisse aller Familienmitglieder unter einen Hut bekommen.</div><div><br></div><div>Die Lösung war, nach einer Möglichkeit zu suchen, wie wir Janis über längere Strecken transportieren können. Dieses Transportbehältnis sollte nicht stören und dazu geländegängig sein. Das schloss einen «Kinderwagen», wie es sie mittlerweile auch für Hunde gibt, aus. Wir hatten lange genug unseren menschlichen Nachwuchs vor uns hergeschoben und wussten aus Erfahrung, dass selbst die geländegängigsten Wagen auf Waldwegen, Bergpfaden etc. nur bedingt bequem zu schieben sind. Also musste es eine Tragetasche oder ähnliches sein. Und so schauten wir uns um.</div><div><br></div><div>Einige Tragemöglichkeiten für Hunde schienen direkt der Hölle entsprungen zu sein. Wir haben uns ernsthaft gefragt, was sich die Erfinder dieser Teile dabei gedacht haben, sie als Tragehilfe für lebende Tiere anzubieten. Andere Tragehilfen waren nur für Kleinsthunde geeignet, nicht aber für einen sehr gross geratenen 10-kg-Dackel.</div><div><br></div><div>So sind wir auf den Dackelrucksack gestossen und nennen nun einen solchen der Firma Hubertus unser Eigen. Ich weiss nicht, ob ich diesen Beitrag aus rechtlichen Gründen als Werbung deklarieren muss. Wir haben den Rucksack zum vollen Preis gekauft, und unsere einzige Verbindung zu dieser Firma ist eine normale Kundenbeziehung. Diesen Beitrag schreibe ich also ohne jede Beeinflussung oder Konzessionen inhaltlicher Art, und ich habe keinerlei Vorteil davon.</div><div><br></div><div>Jedenfalls besitzen wir den Rucksack seit letztem Frühjahr und haben ihn regelmässig genutzt. Janis darf laufen, wie es seine Kondition zulässt, und wird danach ein Stück im Rucksack getragen, bis er sich ausgeruht hat und bereit ist für die nächste Etappe.</div><div><br></div><div>Der Rucksack ist aus grünem Loden, und damit sind wir schon beim grossen Minus dieses Rucksacks. Sie werden nun vielleicht einwenden, dass Loden doch ein tolles Material ist. Es ist leicht und sehr robust und hat eine schöne grüne Farbe. Das stimmt ja alles, aber…</div><div><br></div><div>Loden war in den 80er-Jahren in Mode und ein Muss für jeden, der seine Biederkeit und Humorlosigkeit zur Schau stellen wollte. Nur zu gut erinnere ich mich an die ältere Dame, die regelmässig mit Lodenmantel und Lodenhut durch unser Quartier wandelte. Das allein wäre ja nicht weiter tragisch gewesen. Doch leider war ihre Aufmachung nicht komplett ohne eine dicke Parfümwolke, die sie mit einem Radius von mehreren Metern umwaberte und noch lange auf der Strasse hing, nachdem die Dame schon längstens weitergezogen war. Ich weiss noch, dass meine Freundin und ich schon von der Strasse flüchteten, wenn wir sie von Weitem kommen sahen, um dieser Parfümwolke zu entgehen. Manchmal kamen wir nach Hause und konnten riechen, dass die Dame eine Weile zuvor durch unsere Strasse gewandelt sein musste. Kurzum: Loden ist der Alptraum meiner Kindheit!</div><div><br></div><div>Sei es drum, der Rucksack ist aus Loden, hat eine schöne grüne Farbe und ein vergleichsweise geringes Gewicht. Er wurde für Jäger entwickelt, die ihren Dackel (ja, speziell ihren Dackel!) über eine gewisse Strecke transportieren müssen. Der Rucksack ist dementsprechend eine Dackellänge breit und eine Dackelbreite lang. Nun gibt es Dackel ja in drei Grössen, nämlich Kaninchen, Zwerg und Standard. Die Dackellänge ist also variabel. Der Hersteller hat sich darauf eingestellt und bietet den Rucksack in zwei Grössen an. Wir haben für unseren Riesen naturgemäss den grösseren gewählt.</div><div><br></div><div>Damit der Dackel nicht im Dunkeln hockt, gibt es auf der Seite eine Öffnung, die sich in der Grösse verstellen lässt. Der Dackel kann dort seinen Kopf hinausstrecken. Tatsächlich gibt es auf der gegenüberliegenden Seite des Rucksacks eine weitere Öffnung, so dass sich notfalls zwei kleinere Dackel gleichzeitig transportieren lassen.</div><div><br></div><div>Der Boden des Rucksacks wird durch eine dicke Filzmatte verstärkt, die sich bei einer Rast auch als Unterlage zum Sitzen verwenden lässt. Schliesslich bietet der Rucksack mehrere praktische Taschen (auch ein Fach, in dem ein Gewehr verstaut werden kann) und einen Lederriemen, der vor der Brust die beiden Träger miteinander verbindet. Dies verteilt das Gewicht des dackelbeschwerten Rucksacks besser über den Oberkörper.</div><div><br></div><div>Der Rucksack hat sich auf unseren Wanderungen bestens bewährt. Er trägt sich nicht so bequem wie ein Outdoor-Rucksack. Dafür sind die Träger zu wenig gepolstert, und es fehlt der Bauchgurt. Das hat aber einen entscheidenden Vorteil: Man kommt gar nicht auf die Idee, seinen Dackel den ganzen Tag lang auf dem Rücken mit sich herumzuschleppen, sondern gibt seinen Schultern immer wieder eine Pause und gönnt seinem Dackel die Bewegung, die er braucht, auch wenn er nicht mehr so leistungsfähig ist.</div><div><br></div><div>Allerdings muss man mit dem Rucksack das Gehen neu lernen. Besonders wichtig ist das Abstandhalten zu Laternenpfählen, Bäumen, Mauern und ähnlichen Hindernissen. Immerhin ragt auf der Seite ein Dackelkopf hinaus, und man läuft schnell Gefahr, seinen armen Dackel k.o. zu hauen, wenn man nicht aufpasst.</div><div><br></div><div>Und was sagt Janis zu dem Rucksack? Sein Gesicht verrät es:</div><div><br></div><div><img class="image-0" src="https://www.dackelblog.ch/images/Janis-im-Rucksack.gif"  title="" alt=""/><br></div><div><br></div><div>Genau, er ist der Meinung, dass dieser Rucksack unter seiner Würde und das Geschaukel obendrein ziemlich unbequem ist. Wir merken aber auch, dass eine unbekannte Gegend seine Lebensgeister weckt. Er schnüffelt viel ausgiebiger und intensiver als in seinen alten und ausgetretenen Pfaden und lebt insgesamt auf. Letztendlich kommt es ihm zugute, dass ihm eine Abwechslung vom langweiligen Alltagstrott ermöglicht wird.</div><div><br></div><div>Nicht verschweigen möchte ich, dass auch Dackeljoppe einen Rucksack für kleine Hunde anbietet. Leider hatte ich keine Gelegenheit, ihn zu testen, und kann daher nichts über ihn sagen.</div><div><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Thu, 27 May 2021 16:20:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Jagd- vs. Familiendackel]]></title>
			<author><![CDATA[Kirsten]]></author>
			<category domain="https://www.dackelblog.ch/blog/index.php?category=Der_Dackel"><![CDATA[Der Dackel]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000007">Jagd- oder Familiendackel?<div><br></div><div>Im «Schweizer Hundemagazin» von Februar / März 2021 befindet sich ein lesenswerter Artikel über Arbeits- vs. Familienhunde. Das Fazit: Hunde aus Arbeitslinien haben hohe Ansprüche an Beschäftigung und Auslastung, die in einer durchschnittlichen Familie nicht geleistet werden können und in beidseitigem Unglück enden können. Wer einen Arbeitshund nicht angemessen beschäftigen kann, sollte sich besser für einen Hund aus einer Familienzucht entscheiden.</div><div><br></div><div>Genau diese Überlegung war der Grund dafür, dass wir uns für Dackel aus einer reinen Schaulinie entschieden haben. Wir waren keine Jäger und wollten keinen Hund, dessen Jagdeifer nicht zu uns passen würde. Esra war in dieser Hinsicht wirklich der perfekte Familienhund: Er hat keinen Jagdtrieb, und sein Ziel war und ist es, ein ruhiges Leben als Couch potato zu verbringen.</div><div><br></div><div>Janis ist, obwohl mit Esra eng verwandt, das pure Gegenteil. Jede Katze weckt den Jäger in ihm. Aber das ist noch nichts gegen die Wirkung, die Rehe auf ihn haben! Schon die kleinste frische Witterung verwandelt unseren lieben süssen Schosshund in einen Godzilla, der ganze Waldstriche aufmischen kann. Könnte. Würde. Wenn er nicht an der Leine wäre.</div><div><br></div><div>Und wenn ein Reh auf die dumme Idee kommt, in Janis’ Blickfeld aufzutauchen, dann stranguliert er sich beinahe an seinem Halsband.</div><div><br></div><div>Dieser Hund, den Rehe zum jagdlichen Wüterich werden lassen, stammt tatsächlich aus einer reinen Schaulinie und hat vermutlich in den letzten Jahrzehnten keinen einzigen jagdlich geführten direkten Vorfahren.</div><div><br></div><div>Haben wir Janis etwas genommen, indem wir ihn nicht jagdlich ausgebildet und geführt haben? Wäre er glücklicher gewesen, wenn er seine Natur hätte ausleben dürfen? Schon länger darf er seine Nase beim Mantrailing trainieren, und er liebt diese Tätigkeit. Sobald ich die Tasche mit den Mantrailing-Utensilien hervornehme, ist Janis völlig aus dem Häuschen. Aber diese Freude kann nicht mithalten mit dem, was er ausstrahlt, wenn er ein Reh wittert. Mantrailing macht ihm Freude, Rehe elektrisieren ihn.</div><div><br></div><div>Auch wenn man sich bewusst für einen Hund aus einer reinen Familienhund- respektive Schaulinie entscheidet, hat man noch keine Garantie dafür, dass das Erbe des Hundes nicht doch stark durchschlägt. Ein Dackel ist von seiner Herkunft her ein Jagdhund, auch wenn viele Generationen von Familienhunden zwischen ihm und dem letzten jagdlich geführten Vorfahren liegen.</div><div><br></div><div>Das sollte sich vor Augen halten, wer sich für einen Dackel entscheidet!</div><div><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Thu, 27 May 2021 16:14:00 GMT</pubDate>
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